Ab Ende der siebziger Jahre blieben somit nur noch die SVT "Görlitz" im Einsatz. Doch sowohl deren Bestand, wie auch die Einsatzgebiete schrumpften zu dieser Zeit auch schon erheblich. Schon am 30. Oktober 1972 waren 175 004, 175 403 und 501 nach einem schweren Auffahrunfall bei Schweinsburg-Culten aus dem Betriebsbestand ausgeschieden. Am 5. Oktober 1978 verunfallte der vierteilige SVT 175 001/002 in Frauenhain und wurde daraufhin nicht wieder aufgebaut. Am 19.Oktober 1979 brannten dann 175 007 und 175 307 in Berlin-Karlshorst aus, so daß auch diese Wagen nicht mehr einzusetzen waren. Anfang der achtziger Jahre fehlten damit schon neun Fahrzeuge aus dem Bestand der SVT "Görlitz" Inzwischen hatten sich die Befürworter lokbespannte Zügen durchsetzten können. Bereits zum Sommerfahrplan 1978 wurde der Triebwagenverkehr nach Leipzig eingestellt. Am 25./26. Mai 1979 fuhr dann letztmalig ein SVT als Ex 71/70 nach Wien und zurück. Damit blieben nur noch die Leistungen "Karlex" und "Karola" für die SVT. Im Jahre 1981 wurde auf Grund des Verkehrsabkommens zwischen der DDR und der BRD mit der Modernisierung des Bahnbetriebswagenwerkes Berlin-Rummelsburg (Bww Rga) begonnen. Die Anlagen des benachbarten Triebwagen-Bahnbetriebswerkes Berlin-Karlshorst standen einer Erweiterung des Bww im Wege. Deshalb wurde beschlossen,