Im Jahre 1959 begann man bei der Deutschen Reichsbahn mit der Entwicklung eines komfortablen Schnelltriebzuges, der vor allem die Altbaufahrzeuge im internationalen Dienst ablösen sollte. Vier Jahre später konnte der Waggonbau Görlitz, der mit der Entwicklung beauftragt worden war, den Prototyp eines solchen Zuges auf der Leipziger Frühjahrsmesse präsentieren. Bei Fachleuten des In- und Auslandes soll der neue vierteilige Zug damals Erstaunen ausgelöst haben. Stolz konnte die DDR ein Markenprodukt vorzeigen. Bei der DR erhielt der Zug die Bezeichnung VT 18.16.01, wobei der erste Teil der Nummer sich auf die installierte Motorleistung von 1800 PS bezieht. Der zweite Teil stellte ein Zehntel der Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h dar, während der dritte Teil die Ordnungsnummer darstellt. Außerdem wurden die Züge in Anlehnung der Bauartbezeichnungen der Vorkriegstriebwagen und in Hinsicht auf den Hersteller als Bauart "Görlitz" bezeichnet.